Allergische Erkrankungen: Lebensmittelallergie

Autor: Sabine Stephan

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Nahrungsmittelallergien sind besonders im Kleinkindalter häufig. In vielen Fällen bessern sie sich mit der Zeit, die Beschwerden können jedoch auch dauerhaft bestehen bleiben. Bei Erwachsenen kommt eine andere Form der Überempfindlichkeit auf Nahrungsmittel hinzu, die mit Pollenallergien assoziiert ist.

Nach aktuellen Studien erkranken etwa sechs von 100 Säuglingen und Kleinkindern an einer Nahrungsmittelallergie. Besonders betroffen sind Kinder mit Neurodermitis : Von ihnen reagieren sogar 33 bis 50 Prozent zugleich überempfindlich auf Nahrungsmittel. An häufigsten ist die Kuhmilcheiweiß-, gefolgt von der Hühnereiweißallergie. Zu weiteren Nahrungsmitteln, auf die Kinder allergisch reagieren können, gehören Erdnüsse, Baumnüsse, Weizenmehl, Soja, Fisch, Schalentiere und Samen wie Sesam.

Viele Heuschnupfengeplagte leiden an einer Kreuzallergie

Ab dem Schulkind- und im Erwachsenenalter kann eine weitere Form von Überempfindlichkeit auf Nahrungsmittel auftreten. Voraussetzung ist das Vorliegen einer Pollenallergie, etwa Heuschnupfen. Da einige Pollen strukturelle Ähnlichkeiten mit Inhaltsstoffen von Nahrungsmitteln aufweisen, kann sich hieraus zusätzlich eine Nahrungsmittelallergie entwickeln. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer Kreuzallergie. So werden Nahrungsmittelallergien im Erwachsenenalter meist durch Nüsse, Gemüse und Früchte ausgelöst und basieren überwiegend ursprünglich auf einer Pollenallergie. Von der Nahrungsmittelallergie abzugrenzen sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -intoleranzen, die nicht auf Überreaktionen des Immunsystems basieren, sondern andere Ursachen haben.

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Medizinischer Hinweis

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