Antibiotika

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Die Entdeckung von Antibiotika gehört zu den wichtigsten Entdeckungen in der Medizin: Sie bekämpfen Bakterien und können lebensbedrohliche Infektionskrankheiten wie etwa Lungenentzündungen heilen, gegen die es früher kein Mittel gab. Durch massenhaften und unsachgemäßen Einsatz werden heute aber immer mehr Bakterien unempfindlich gegen Antibiotika. Die richtige Anwendung ist daher besonders wichtig.

Antibiotika können Leben retten, die Beschwerden bakterieller Erkrankungen lindern und die Genesung beschleunigen. Doch eine Behandlung mit Antibiotika hat auch Nebenwirkungen. Häufig kommt es zum Beispiel zu Übelkeit oder Durchfall.

Antibiotika werden außerdem viel zu häufig und oft fehlerhaft eingesetzt. Dadurch sind mittlerweile viele bakterielle Krankheitserreger unempfindlich gegen Antibiotika geworden. Durch diese zunehmende Widerstandsfähigkeit (Resistenz) der Bakterien können manche Krankheiten nicht mehr so gut behandelt werden wie zuvor.

Um während einer Antibiotika-Therapie Resistenzen und Nebenwirkungen vorzubeugen, ist vor allem wichtig zu wissen:

  • Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Viele Infektionen werden aber durch Viren ausgelöst und sind nicht durch Antibiotika behandelbar – beispielsweise Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen, Bronchitis oder Grippe.
  • Der übermäßige, unsachgemäße Gebrauch von Antibiotika führt zu unerwünschten Wirkungen und längerfristig zu abnehmender Wirksamkeit der Mittel.

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Antibiotika: Resistenzen nehmen zu

In Deutschland werden häufig vorschnell Antibiotika verschrieben – auch bei Virusinfektionen. Das fördert die Bildung resistenter Keime.

© Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF)

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