Blaulicht-Therapie

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Neurodermitis wird bisher mit Medikamenten oder UV-Licht behandelt. Beide Therapieformen können aber schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Nun soll blaues Licht die Hautentzündungen auf sanfte Art und Weise heilen.

Die kurzfristige Wirkung dieser Therapieform untersuchten Detlev Becker, Oberarzt an der Hautklinik in Mainz und Kollegen. Insgesamt 36 Patienten mit schwerer Neurodermitis behandelten die Ärzte mit blauem Licht. Alle Studienteilnehmer hatten auf die sonst übliche Kortison-Behandlung nicht mehr angesprochen. Sie wurden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen jeweils für 48 Minuten am ganzen Körper mit Blaulicht bestrahlt. Anschließend erfolgte eine zusätzliche Behandlung mit Kortison.

Beschwerden halbierten sich

Das Ergebnis: Die Lichttherapie half dabei, dass das Kortison wirkte. Die Hautentzündungen verbesserten sich bei den meisten nach zwei bis drei Therapieeinheiten. Der sogenannte EASI-Index, ein Maß für den Schweregrad von Neurodermitis, sank drei Monate nach der Therapie durchschnittlich um 41 Prozent, nach sechs Monate sogar um 54 Prozent.

Erfahren Sie mehr: http://www.netdoktor.de/news/mit-blauem-licht-gegen-neurodermitis/

Medizinischer Hinweis

  • Die Informationen auf diesem Portal sind lediglich allgemeiner Art und ersetzen daher keine ärztliche Beratung. Bei starken und/oder langanhaltenden Beschwerden ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar.
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