Dosieraerosol

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Ein Dosieraerosol ist eine Darreichungsform für Arzneimittel, die zur Inhalation durch den Patienten bestimmt ist.

Bei einem Dosieraerosol wird der medikamentöse Wirkstoff in portionierten Dosen als Aerosol freigesetzt, d.h. als fein verteilte Flüssigkeitströpfchen in einer Gasphase. Die Tröpfchengröße bewegt sich dabei zwischen 0,5 und 6 µm, wobei der ideale Bereich zwischen 2 und 3 µm liegt. Die Abgabe einer Einzeldosis bezeichnet man als Sprühstoß.

Ein Aerosol kann mechanisch, elektrisch oder durch ein Treibgas erzeugt werden. Zur Zeit (2008) dominieren noch die Dosieraerosole, die auf Treibgasen basieren. Hier unterscheidet man weiter in Zwei- und Dreiphasenaerosole, je nachdem, ob der Wirkstoff im Treibmittel gelöst oder suspendiert ist.

Die Tröpfchengröße eines Dosieraerosols hängt vom Düsendesign und vom Dampfdruck des verwendeten Treibgases ab. Je kleiner der Düsendurchmesser des Sprühkopfes, desto kleiner werden die erzeugten Tröpfchen – hier sind dem Design allerdings Grenzen gesetzt, da zu kleine Düsen leicht verstopfen.

Lesen Sie weiter: http://flexikon.doccheck.com/de/Dosieraerosol

Produktinformationen: Inhalatoren

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Medizinischer Hinweis

  • Die Informationen auf diesem Portal sind lediglich allgemeiner Art und ersetzen daher keine ärztliche Beratung. Bei starken und/oder langanhaltenden Beschwerden ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar.
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