Esche

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Die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) wird auch Gewöhnliche Esche genannt. Sie ist eine in Europa heimische Laubbaumart, die mit einer Wuchshöhe von 40 Metern zu den höchsten Laubbäumen Europas zählt. Die Esche wird etwa 250 bis 300 Jahre alt. Die Stammachse ist meist gerade und gabelt sich nicht. Sie ist zwittrig. Die Blüten haben zwei Fruchtblätter und zwei Staubblätter.

Die Gemeine Esche wird als einzige Art in der Familie der Ölbaumgewächse durch Wind bestäubt. Die Blütenstände sind zunächst aufrecht und hängen später. Die Blütezeit ist März, April und Mai. Die Früchte werden von Oktober bis November reif und fallen während des Winters ab. Die Esche hatte früher einen grossen Anteil der mitteleuropäischen Wälder eingenommen, bevor sie von der Buche zurückgedrängt wurde und später wurde sie durch Brandrodungen für die Ackerlandgewinnung weiter dezimiert.

Als Futterpflanze (Laub der Esche) und Holzlieferant wurde sie jedoch immer geschätzt. Verschiedene Teile der Esche wurden schon in der Antike zu Heilzwecken verwendet. Das Eschenholz ist ein schweres und hartes Holz. Es übertrifft die Eiche an Zug- und Biegefestigkeit. Es ist jedoch nur wenig witterungsbeständig und wird selten im Freien verwendet.

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