Innenraumallergene

497

Ein wesentlicher Faktor ist die steigende Belastung durch Allergene in den Wohnräumen (Innenraumallergene). Dieser Begriff umfaßt alle Antigene, die sich innerhalb von Räumen finden lassen und zu einer allergischen Reaktion führen, wie beispielsweise zu Heuschnupfen, allergischem Asthma oder atopischer Dermatitis (Neurodermitis).

Im Wohnumfeld sind besonders Allergene von Milben (z. B. Hausstaubmilben), Schimmelpilze, Tierhaaren und Pollen zu finden. Sie sind für Allergiker ein ganzjähriges Problem, wobei es saisonal unterschiedliche Belastungen gibt, wie beispielsweise bei Schimmelpilzen und Hausstaub. Sporadische Belastungssituationen, zum Beispiel der kurzfristige Kontakt mit Haustieren, können ebenfalls Allergiesymptome auslösen. Besonders problematisch sind die unerwarteten nicht vermeidbaren Situationen, zum Beispiel in öffentlichen Bereichen wie Hotels.

Die Konzentration der Allergene wird durch das Raumklima, den Gewohnheiten der Bewohner und ihrer körperlichen Aktivitäten bestimmt. Durch erhöhte Feuchtigkeit und seltenes Lüften der Wohnräume finden so beispielsweise Schimmelpilzsporen ein günstiges Klima. Teppichböden und Bettdecken aus synthetischen Materialien sind verstärkte Quellen für eine erhöhte Hausstaubmilbenbelastung.

Weiterführende Links: Allergologie

  • Aktuell sind 66 Links zum Thema Allergologie gelistet!

Produktvorschau

Medizinischer Hinweis!
Die Informationen auf dieser Homepage sind kein Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Inhalte dienen nicht zur Anleitung, eigenständige Diagnosen zu stellen oder eigene Behandlungen zu legitimieren. Bei starken und/oder langanhaltenden Beschwerden ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar.
WERBUNG
Glauben Sie, dass Ihre Freunde diese Information noch nicht kennen? Teilen Sie diese mit ihnen.