Linde

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Die Linden (Tilia) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Lindengewächse (Tilioideae) innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Linden sind laubabwerfende Bäume und erreichen Wuchshöhen zwischen 20 und 40 Meter. Der Stammdurchmesser liegt in der Regel zwischen 1 und 1.8 Meter. Sie können ein Alter von bis zu 1000 Jahren erreichen.

Weit verbreitet in Mitteleuropa ist die Winterlinde. Die Rinde der Winterlinde ist bei jungen Bäumen auffällig glatt und grau. Die Äste sind steil nach oben gerichtet, lediglich bei älteren Bäumen neigen sie sich zum Teil nach unten oder zur Seite. Die Blüten befinden sich in einem hängenden oder allseits abstehenden Blütenstand. Die Kelch- und Kronblätter sind weisslich. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Die Bestäubung erfolgt vorwiegend durch Insekten, teilweise durch Windbestäubung. Besonders die Winterlinde wird häufig als Strassen- und Parkbaum gepflanzt.

Das Holz der Linden wird vorwiegend in der Bildhauerei, der Schnitzerei und Drechslerei verwendet. Weiters wird Lindenholz auch in der Möbelherstellung verwendet. Linden sind hervorragende Lieferanten für Honig, weil Bienen beachtliche Mengen an Lindenblütenhonig produzieren können. Getrocknete Lindenblüten ergeben einen Heiltee, der beruhigend auf die Nerven und lindernd bei Erkältungen und Husten wirkt.

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