Saccharose-Intoleranz

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Saccharose (auch Sucrose genannt) ist ein Zweifachzucker (Disaccharid), der sich aus Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucher (Fruktose) zusammensetzt. Patienten mit einer Saccharose-Isomaltose-Intoleranz können keinen Haushaltszucker (Saccharose) oder Maltose (Malzzucker, kommt beispielsweise in Getreide vor) aufspalten. Die Ursache ist ein genetisch bedingter Enzymdefekt.

Das Auftreten dieser Intoleranz dürfte mit den Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten in der Moderne korrelieren. Denn bis ins 19. Jahrhundert konsumierten die meisten Menschen kaum Saccharose. Zugeführt wurde der Zweifachzucker lediglich in geringen Mengen durch Gemüse, Obst oder Honig. Erst seit Beginn der industriellen Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben führen wir dem Organismus größere Mengen von Haushaltszucker zu.

Symptome

Nach dem Verzehr saccharose-, maltose- oder stärkehaltiger Produkte kann es zu Blähungen, Magenkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen sowie Durchfall kommen. Begleitend leiden die Betroffenen überdurchschnittlich häufig an Virusinfektionen und Erkrankungen der oberen Atemwege. Bei Kindern kann die Erkrankung zu einer Wachstumsverzögerung führen und die Gewichtszunahme erschweren. Weiterhin sind Nierensteine oder eine verminderte Kupferresorption möglich.

Erfahren Sie mehr: http://www.allergien.com/ratgeber/allergieformen/saccharose-intoleranz-032339/

Weiterführende Links: Nahrungsmittel-Intoleranz

Medizinischer Hinweis

  • Die Informationen auf diesem Portal sind lediglich allgemeiner Art und ersetzen daher keine ärztliche Beratung. Bei starken und/oder langanhaltenden Beschwerden ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar.
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