Urea

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Urea (Harnstoff) ist auf jeder gesunden menschlichen Haut zu finden und sorgt als natürlicher Feuchthaltefaktor für ein verbessertes Wasserbindevermögen der Haut. Durch seinen Aufbau zieht es Feuchtigkeit aus der Luft an und hält sie fest, so dass die Haut befeuchtet wird.

Es gibt keine natürlichen Urea-Quellen, die für Kosmetikprodukte geeignet wären, daher wird naturidentisches Urea aus Kohlendioxid und Ammoniak unter hohem Druck und hoher Temperatur gewonnen.

Der Anteil an den natürlichen Feuchthaltefaktoren der Haut beträgt etwa 7 %. Bei trockener Haut, Neurodermitis und Psoriasis ist der Urea-Anteil der Haut zum Teil stark vermindert (teilweise bis zu 50 %), so dass die Feuchtigkeitsbindung der Haut gestört ist und eine Austrocknung der Haut zur Folge hat.

Durch das äußere Auftragen von Urea kann der Urea-Haushalt wieder ausgeglichen und die Haut wieder besser mit Feuchtigkeit versorgt werden. Dabei wirken Produkte mit einem Urea-Anteil von bis zu 10 % als stark befeuchtend. Urea kann auf wunden, offenen Hautstellen kurzzeitig ein brennendes Gefühl hinterlassen.

Quelle: bioturm.de

Weiterführende Links: Dermatologie

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Medizinischer Hinweis

  • Die Informationen auf diesem Portal sind lediglich allgemeiner Art und ersetzen daher keine ärztliche Beratung. Bei starken und/oder langanhaltenden Beschwerden ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar.
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