Hausstauballergie: So bekommen Sie die Symptome in den Griff

Autoren: Simone Schamann und Monika Preuk

76

Unsichtbare Heerscharen in Kissen und Decken: Die Hausstauballergie wird von Kotpartikeln der Hausstaubmilbe ausgelöst. Betroffene leiden unter Überempfindlichkeitsreaktionen wie Niesreiz, Schnupfen, Atembeschwerden und/oder geröteten Augen.

Die Bezeichnungen Milbenallergie und Hausstauballergie sind irreführend: Denn eigentlich sind es nicht unmittelbar die Hausstaubmilben und schon gar nicht der Staub in der Wohnung, die allergische Beschwerden auslösen. Vielmehr sorgen getrocknete, mikroskopisch kleine Kotpartikel, Eier und Körperreste von Hausstaubmilben für Überempfindlichkeitsreaktionen, wenn sie von Milbenallergikern eingeatmet werden. Das bedeutendste Allergen in diesem Zusammenhang heißt P1-Antigen.

Hausstauballergie beim Kind häufig

Zu den typischen Symptomen der sogenannten Milben- oder Hausstauballergie gehören starker Niesreiz und Niesanfälle, allergischer Schnupfen mit klarem Sekret, Atembeschwerden sowie tränende und gerötete Augen. Auch Asthma-Symptome zählen zu den häufigen Anzeichen einer Hausstaubmilbenallergie. Oft kommt es erst im späteren Verlauf und nach Jahren zum Etagenwechsel von der Allergie hin zum allergischen Asthma.

Allergische Beschwerden betreffen in Deutschland Schätzungen zufolge jeden vierten Erwachsenen. Dabei sind Pollen die häufigsten Allergie-Auslöser. An Hausstauballergie leidet gut jeder zehnte Bundebürger, die Zahlen schwanken zwischen zehn und 15 Prozent. Besonders Kinder sind häufig betroffen: Jedes fünfte Kind ist gegenüber Hausstaub-Allergenen sensibilisiert, die Überempfindlichkeit entsteht meist in den ersten Lebensjahren.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf: lifeline.de

Links: Hausstauballergie

Links: Encasing

Kostenlose Broschüren: Allergologie

Medizinischer Hinweis

  • Die Informationen auf diesem Portal sind lediglich allgemeiner Art und ersetzen daher keine ärztliche Beratung. Bei starken und/oder langanhaltenden Beschwerden ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar.
Mein persönliches Allergie-Tagebuch
WERBUNG
Glauben Sie, dass Ihre Freunde diese Information noch nicht kennen? Teilen Sie diese mit ihnen.