Hausstaubmilbenallergie und ihre Symptome

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Für mehr als 4,5 Millionen Menschen in Deutschland sind Hausstaubmilben Auslöser einer Allergie. Jedes siebte Kind ist bereits sensibilisiert. Bei vielen Kindern, die unter allergischem Asthma leiden, ist die Hausstaubmilbe der Verursacher. Eine Hausstauballergie wird nicht durch Staub, sondern durch die darin lebenden Milben ausgelöst.

Hausstaubmilbenallergie und ihre SymptomeGenauer gesagt sind es Eiweißbestandteile aus dem Kot der Milben, die unser Immunsystem bekämpft. Diese Eiweißbestandteile aus dem Milbenkot sind der eigentliche Auslöser der Hausstauballergie. Der Kot zerfällt zu Staub, schwebt in der Luft und wird eingeatmet. Jede Drehung im Bett wirbelt Staub auf. Auch durch Saugen ohne Feinstaubfilter und Staubwischen gelangt er in die Atemluft. Menschen, deren Immunsystem allergisch auf Milbenkot reagiert, leiden häufig unter Symptomen wie

  • Niesanfälle nach dem Aufwachen
  • Laufender oder verstopfter Nase
  • Brennenden, juckenden oder geröteten Augen
  • geschwollenen oder tränenden Augen
  • Schleimhautschwellung im Nasen- und Rachenraum an
  • in seltenen Fällen Juckreiz und Hautausschlag
  • Husten, Enge in der Brust

Hausstauballergiker leiden vor allem morgens unter einer verstopften oder laufenden Nase, häufig begleitet von Niesattacken.

Der Arzt spricht hier von einer allergischen Rhinitis. Oft sind auch die Augen gerötet, tränen oder jucken. Bei manchen Allergikern schwillt die Schleimhaut im Nasen- und Rachenbereich an. In seltenen Fällen kann es zu Juckreiz oder Hautausschlag kommen. Bleibt die Allergie unbehandelt, können sich die Symptome verstärken und auf die Bronchien ausdehnen. Husten, Enge in der Brust und pfeifende Atemgeräusche stellen sich ein. Bei ständiger Allergenbelastung entwickelt sich bei rund einem Drittel der Hausstauballergiker im Laufe der Zeit ein allergisches Asthma.

Quelle: milbopax.de / Informationen

Links: Hausstauballergie

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Medizinischer Hinweis

  • Die Informationen auf diesem Portal sind lediglich allgemeiner Art und ersetzen daher keine ärztliche Beratung. Bei starken und/oder langanhaltenden Beschwerden ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar.
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