Hefeallergie

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Hefe wird zur Herstellung vieler Back- und Brauereiprodukte, aber auch spezifischer Medikamente verwendet. Eine Allergie gegen Hefe haben in Deutschland zwar nur wenige Menschen, in den USA ist die Zahl der Betroffenen jedoch sehr viel höher.

Bei der Hefeallergie kommt es zu allergischen Reaktionen auf Back- oder Bierhefe. Ihr wissenschaftlicher Name ist Saccharomyces cerevisiae. Bei Hefe handelt es sich um eine Bakterie. Sie hat eine ovale Form und ist fünf bis zehn Mikrometer groß. Die Hefebakterien vermehren sich durch Zellteilung. Eine Hefeallergie ist in Deutschland eher selten. In den USA sind hingegen über 30 Prozent der Bevölkerung betroffen.

Das Allergen in der Hefe ist das Eiweiß. Der Körper hält dieses für einen Fremdkörper und reagiert darauf mit der Bildung von Antikörpern. Diese führen zu Entzündungsprozessen in den Organen und im Gewebe. Bei einer Hefeallergie wird der Körper auf Dauer für das bestimmte Allergen extrem empfindlich, Ärzte sprechen dabei von einer Sensibilisierung. Die Empfindlichkeit kann sich durch häufigen Kontakt mit dem Allergen weiter steigern und tritt bereits bei Einnahme kleinster Mengen auf.

Erfahren Sie mehr: https://www.yazio.com/de/lexikon/hefeallergie.html

Weiterführende Links: Allergologie

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Medizinischer Hinweis

  • Die Informationen auf diesem Portal sind lediglich allgemeiner Art und ersetzen daher keine ärztliche Beratung. Bei starken und/oder langanhaltenden Beschwerden ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar.
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