Kontaktekzem

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Das Kontaktekzem ist eine entzündliche, rötliche Hautreaktion auf äußere Reize. Betroffen davon kann jede Hautstelle des Körpers sein – am häufigsten trifft es aber Gesicht und Hände. Der äußere Reiz kann sein ein aggressiver, hautschädigender Stoff (z.B. eine Säure, Lösungsmittel, Seife, Urin) – man spricht dann von einem toxischen“ Kontaktekem. Es kann sich aber auch um eine Substanz handeln, gegen die der Körper allergisch reagiert (z.B. Parfüm, unechter Metallschmuck, Gummifarbe) – man spricht vom allergischen Kontaktekzem. Äußerlich sind beide kaum voneinander zu unterscheiden.

Wie entsteht ein Kontaktekzem?

Eine ungeschützte Hautstelle ist mit dem verursachenden Stoff in Berührung gekommen. Auch bei bisher gut verträglichen Stoffen kann mit der Zeit die Schutzbarriere der Haut überfordert sein, sodaß die Haut rot wird, juckt und brennt. Beim allergischen Kontakekzem mußte der Körper bei häufigeren früheren Hautkontakten eine Allergie entwickelt haben.

Das häufigste Kontakt-Allergen ist Nickel.

Die typischen Nickelekzemstellen sind die Hautstellen, wo Schmuck, Uhr oder Gürtelschnalle den Körper berühren. Nicht allzu selten entsteht die Krankheit durch Salben oder Medikamente. Kontaktekzeme im Afterbereich (nach Hämorrhoidenbehandlung) oder an den Beinen bei Krampfadern. Auch Dämpfe oder Nahrungsmittel können Kontaktekzeme verursachen; man nennt sie dann „aerogenes Kontaktekzem“ und „hämatogenes Kontaktekzem“.

Erfahren Sie mehr: http://www.drbresser.de/allergien-umwelt/kontaktallergie-kontaktekzem/

Weiterführende Links: Dermatologie

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Medizinischer Hinweis

  • Die Informationen auf diesem Portal sind lediglich allgemeiner Art und ersetzen daher keine ärztliche Beratung. Bei starken und/oder langanhaltenden Beschwerden ist das Aufsuchen eines Arztes unabdingbar.
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